Echte Panoramaaufnahmen ermöglichen einen Blickwinkel der größer ist, als das Sichtfeld des Menschen aus einer Blickrichtung.
Möglich wird dies durch den Einsatz spezieller Panoramakameras oder durch das Aufnehmen von mehreren aneinandergereihten Bildern um die eigene Achse. Dabei ist es wichtig, die Kamera im Lot auszurichten und die korrekte optische Mitte des Objektives zu bestimmen, um Parlaxenfehler auszugleichen. Ein Stativ ist für diesen Zweck mehr als geeignet.
Für ein 360° Panorama sind je nach verwendeter Brennweite des Objektives 10 bis 20 Aufnahmen erforderlich, um genügend Überlappung der Bilder zu gewährleisten.
Es gibt diverse Stitching-Programme, die das Zusammensetzen der Panoramen automatisch vollziehen. Die Resultate sind wirklich gut. Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, daß man um eine Nachbearbeitung nie herumkommt.
Aus diesem Grund setze ich meine Panoramen stets per Hand aneinander - in Photoshop ist das zwar etwas zeitintensiv und man verliert durch die vielen Ebenen schnell mal den Überblick, aber ich denke, das Resultat entschädigt für die viele Mühe.